„4D“ ist eine künstlerische Virtual-Reality-Installation und thematisiert die geometrische Formensprache in der islamischen Architektur. Das Medium des VRs wird genutzt, um ein digitales Erlebnis für traditionelle Kunst zu erschaffen. Dadurch werden ferner die physikalischen Grenzen von Kunst und Kultur aufgebrochen.
Als 3D- Künstlerin, habe ich das Thema, Islamische Geometrische Formensprache, dazu genutzt, um eine Kunst Installation in Virtual Reality zu bauen. Ich habe einen digitalen Palast erstellt, dass überdeckt ist von selbstgezeichneten Islamischen Geometrischen Symbolen.  Dadurch, habe ich nicht nur eine neue Plattform für eine traditionelle Kunst definiert, sondern durch meinen eigenen künstlerischen Stil, meiner Installation eine persönliche Note gegeben, mystisch und bunt. Mir war es wichtig, dass man als Besucher überall in den Raum teleportieren kann, das heißt der Besucher kann außerhalb des Raumes teleportieren und sogar nach oben, sodass er, in einer gewissen Art und Weise omnipräsent ist.
Die Umsetzung des Projektes war sehr komplex, es mussten viele kleine Puzzleteile zusammenkommen. Im Folgenden ist eine Aufzählung der Schritte.  Fast jedes einzelne Puzzleteil war von einem oder anderem Komponenten abhängig.
Zeichnen der Geometrischen Formen            Analog
Digitalisierung der Geometrischen Formen   Adobe Illustrator, Photoshop, Substance Designer
Modellieren des Palastes (3 Räume)             Maya, Cinema 4D
Texturieren des Palastes                                  Cinema 4D, Unity
Modellieren der Sahara                                 Cinema 4D
Setzen von Licht                                               Unity
Animation von Raum, Texturen, Licht              Cinema 4D, Unity
VR Entwicklung                                                Unity, Steam
Sound Design                                                  Logic Pro X
Der Aspekt des Sounds ist ein wichtiger Teil, dass die gesamte Mystische-Stimmung besser unterstreicht. Ich habe den Sound des Tablas genutzt, um ein Mantra zu bilden, vermischt mit Wind und Space Sounds wurde der Raum mehr mystisch und als eine im Sahara gelegenen / weit entfernten orientalischen Ort definiert. Zudem habe ich mit kleinen „Musikakzenten“ gearbeitet, um die verlassene und melancholische Stimmung in dem Raum zu verdeutlichen. Dazu habe ich alte Musikstücke von meinen Eltern genutzt, um den Ort durch alte orientalische Lieder und dessen Erinnerung aufleben zu lassen. Die einzelnen „Musikakzente“ fliegen mit dem Wind rein und wieder raus.

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